Sun 31 Jan 2010
Sonntag, 31. Januar 2010, 22:11 Uhr:
Wozu braucht man Skipisten, wenn man abseits davon viel mehr Spass hat?
Ich glaube, ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt. Das Freeriden. Bei unserem Kurswochenende vom Alpenverein sind wir auch abseits der Pisten unterwegs gewesen. Im Tiefschnee steile Hänge abzufahren, über Almwiesen und durch Waldstücke zu fahren, das ist wahrlich ein kleines Stück Freiheit.
Los ging das “Abenteuer” Wintersport am Freitag Nachmittag. Interessant war für mich zu beobachten, dass mir, sobald ich mein Auto wieder hatte (wegen Haftpflichtschadens in der Werkstatt), wieder vermehrt gleiche Modelle begegneten. Das war in der Woche, in der ich mit dem Ersatzwagen unterwegs war, nicht bzw. kaum der Fall. In der Zeit von Mittag bis zu meiner Fahrt ins Mölltal nach Heiligenblut begegneten mir acht neuere Suzuki Swift. Zwei davon waren rot (einer mit weissen Streifenmuster), einer silber (oder weiss, bei dem Dreck nicht klar zu erkennen
), einer orange und vier waren blau, einer davon mit weissen Streifen. Mir ist schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass ich kaum schwarze Modelle wie meinen sehe.
Während der Fahrt verlor ich zunehmend den Radioempfang (tief im Tal zwischen den Bergen ist kaum ein Sender zu erreichen). Also schaltete ich um auf CD. Als ich oben weiter im Mölltal wieder auf Radio umstieg, ertönte gleich als erstes Wolfgang Ambros mit “Ski foahn”. Wie passend, dachte ich mir.
Irgendwo unterwegs bei einer Tankstelle sah ich im Vorbeifahren einen älteren Honda Civic mit Stufenheck in einer lässigen gold-schwarz Lackierung. Am Abend stand das selbe Auto, mit Villacher Kennzeichen, vor unserer Unterkunft. Sieh an, sieh an, dachte ich mir.
Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge. Ich war in einem acht-Bett-Zimmer mit vier weiteren Leuten einquartiert. Die Zimmer haben dort alle Namen. Das Zimmer, in dem ich schlief, heisst Mt. Kenya.
Die Betten sind eher klein gehalten. Da hätten Leute, die recht gross sind, so ihre Schwierigkeiten. Die Dusche, die wir benutzten, war noch enger. Darin konnte man sich kaum bewegen.
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