September 2009


10:00 Uhr:

Gestern war es so weit. Ich habe wieder ein Auto gekauft. Nach den vielen Fehlkäufen und überstürzten Käufen der alten Fahrzeuge, die ich bislang hatte, habe ich diesmal ein dreijähriges Auto erstanden. Die Entscheidung, einen fahrbaren Untersatz anzuschaffen, viel bei mir Anfang Juli. Seither habe ich viel gesucht, überlegt und bin ein paar Modelle Probe gefahren. Dennoch viel die Entscheidung für mein jetziges Auto doch recht kurzfristig. Letzten Donnerstag war ich mit Freunden bei einem Autohändler in meiner Nähe. Ich selbst wäre wohl nicht dort hin gefahren. Also war es Zufall, dass ich mein zukünftiges Auto entdeckte.

Nach einer Probefahrt war ich mir sicher, DAS ist mein Wagen. Er ist wie für mich “geschneidert”. Auf Grund der kurzfristigen Entscheidung blieb eine Ankaufüberprüfung aus. Der Verkäufer hat jedoch den Wagen nochmals prüfen lassen und ich habe einen unterschriebenen Prüfbericht bekommen.

Und nun zum Auto:

Es ist ein schwarzer, fünftüriger Suzuki Swift Turbodiesel, 69 PS, Baujahr August 2006. Es sind mittlerweile 37700 Kilometer am Tacho. Er hat Metalliclackierung, Nebelscheinwerfer, Sitzheizung, elektrisch verstellbare und beheizbare Aussenspiegel, CD-Radio. Nebst Zigarettenanzünder hat der Wagen auch eine Zusatzsteckdose in der Mittelkonsole. Abschlepphaken ist auch vorhanden. Weiters besitzt der Innenraum drei Becherhalter, ebenfalls in der Mittelkonsole.

16:05 Uhr:

Morgen und Übermorgen habe ich wieder Nachtschicht. Einmal von 18:30-06:00, einmal von 18:00-05:00. Und das alles nur, weil ich kein Auto habe. Sonst hätte ich, wie meine Kollegen, von 17:00-02:00, bzw 03:00. Was noch zusätzlich stört dabei, ist die Tatsache, dass wir bereits Nebensaison haben und somit nichts los ist.

Meine Abteilungsleitung kann derzeit noch darauf Rücksicht nehmen, zum “Leidwesen” meiner Kollegen, die zur Zeit mehr Nacht- bzw Spätschicht machen, als ich. Auf Dauer ist das aber keine gute Lösung. In ungefähr drei Wochen bin ich, wieder übers Wochenende, von 17:00-02:00 eingeteilt. Und ohne Auto komme ich nicht nach Hause, es sei denn ich laufe, oder warte vier Stunden auf den Zug.

Folglich habe ich mich entschlossen, ein Auto zu kaufen.

Es passt mir zwar nicht unbedingt, dass ich mir das Auto mit einem Kredit finanzieren muss, aber noch zwei weitere Jahre ohne Fahrzeug machen das Arbeiten ziemlich kompliziert. Und Dank Sonderzahlungen, die ich ja jetzt bekomme, kann ich den neuen Kredit schneller weg zahlen.

21:44 Uhr:

Mein Urlaub geht zu Ende. Morgen um 07:00 habe ich wieder Dienstbeginn. Es wird nicht viel los sein, da bei uns längst die Nebensaison angefangen hat. Aber da ich das schon erlebt habe, weiss ich ja, worauf ich mich einstellen kann. Es ist leichter, wenn man weiss, was einen erwartet.

Das Wochenende in Wien war angehnem. Wetter war gut, meine kleine Nichte war, grösstenteils, gut aufgelegt, und ich konnte gut entspannen. Doch nun ist die Zeit des ständig Ausschlafens vorrüber und der Ernst des Lebens geht weiter. :)

In diesem Sinne: Auf gehts! Packen wir es an!

08:12 Uhr:

Noch habe ich Urlaub. Bis Sonntag. Ab Montag heisst es dannw ieder früh aufstehen. Heute fahre ich übers Wochenende nach Wien zur Familie meines Bruders. In dieser Woche war ich viel unterwegs, um Autos anzuschaun. Zwei, wenn auch kurze, Probefahrten habe ich auch gemacht.

07:10 Uhr:

Ein kühler, nebliger Morgen erwartet mich an meinem letzten Arbeitstag vor meinem zweiwöchigen Urlaub. Es ist heute so richtig herbstlich. Fehlen nur noch die Blätter, die von den Bäumen fallen. Aber das wird noch ein Weilchen dauern.

Heute noch bis 19:00 arbeiten und dann ab in den Urlaub. Werde morgen einen Freund in Wolfsberg besuchen. Ab Donnerstag bin ich dann für ein paar Tage am Faaker See bei einem anderen Freund zu Besuch.

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