January 2009
Monthly Archive
Fri 30 Jan 2009
15:13 Uhr:
Gestern Abend fuhr ich in einem alten Schlierenwaggon in die Arbeit. Wieder Erinnerungen an früher.
Und heute Morgen, auf dem Heimweg, sass ich in ein und dem selben Waggon. Hab mich auf den Platz gegenüber dem, auf dem ich in der Früh sass, gesetzt.
Und all die müden Menschen, die sich auf dem Weg in die Arbeit befanden!
Wed 28 Jan 2009
16:45 Uhr:
Heute habe ich meine erste Nachtschicht. Eine ungewohnte Situation. Oft bin ich um diese Zeit, wenn auch etwas später, immer heim gefahren. Diesmal ist es umgekehrt. Die Zugzeiten sind fast gleich, nur um ca. 12 Stunden verschoben.
Freue mich auf Morgen früh, wenn ich auf dem Heimweg bin und mir die müden Leute begegnen, die auf dem Weg zur Arbeit sind.
Wed 28 Jan 2009
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KatzenlebenNo Comments
23:32 Uhr:
Seit einiger Zeit sind meine beiden Viecher unrhuiger als sonst. Charlie hat vor Kurzem einen stärkeren Freiheitsdrang entwickelt und maunzt mich öfter mal an. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, ob er Futter will, oder raus. Meistens will er aber raus. Es kommt mir dann auch ab und an so vor, als ob er spürt, dass sich irgendwo in der Umgebung eine rollige Katze befindet (obwohl er kastriert ist). Er hat auch wieder angefangen, nach meinem Schlüsselbund zu tatzeln, wenn der im Türschloss steckt.
Gismo macht vermehrt Probleme beim Füttern und ist auf einmal aufgedrehter und unruhiger als sonst. Heute abend ist er durch die Wohnung getobt, als wenn ihn irgendwas gebissen hätte. Und er jault vermehrt. Hab mit ihm ein wenig gespielt, weil ich mir denke, dass er vielleicht unterfordert ist und einfach nur mehr Spielphasen benötigt.
Kurz hatte ich auch das Gefühl, als ob die beiden eine Vorahnung haben. Es ist ja bekannt, dass Tiere Katastrophen vorausahnen können. In unserer “Nähe”, in Friaul, verläuft eine Erdbebenlinie und ab und zu spüren wir in Kärnten was davon, wenn die Erde mal wieder bebt. Oder die Tiere spüren ein ganz leichtes Beben, dass wir Menschen nicht wahrnehmen. Es kann aber auch sein, dass sie einfach der derzeitige Schneefall irgendwie aus dem Gleichgewicht bringt, beziehungsweise irritiert. Obwohl es für sie ja nicht das erste Mal ist, dass sie Schnee sehen.
Sun 25 Jan 2009
Posted by Stefan under
KatzenlebenNo Comments
11:21 Uhr:
Der Titel dieses Eintrages könnte auf das Verhalten von Gismo passen, wenn es um seine kurzen Ausflüge ins Stiegenhaus bei uns geht. Er ist oft genug neugierig und drängt manchmal regelrecht darauf, hinaus gelassen zu werden. Aber immer ist grösste Vorsicht angesagt und wenn er mal im Stiegenhaus ist, scheisst er sich blöd gesagt jedes Mal an.
Sobald er ein Geräusch hört, oder ich mich bewege, rennt er in die Wohnung, um gleich darauf wieder sein Näschen ins Stiegenhaus zu strecken.
Charlie hingegen ist da mutiger. Der läuft schon mal in den oberen Stock, oder schleicht um meine Kakteen, die ich im Stiegenhaus aufgestellt habe, herum. Und er läuft nicht gleich in die Wohnung zurück, sobald ich ihm nachgehe. Wenn er aber in einem anderen Stockwerk ist, kann es passieren, dass er in die Wohnung zurück will, nur ist es dann halt nicht meine Wohnung, sondern die Wohnung über, oder unter mir!
Wed 21 Jan 2009
19:55 Uhr:
Heute Morgen hatte mein Zug zur Abwechslung wiedermal Verspätung. Ich wollte wieder den um 06:20 nehmen. Als ich im Waggon saß und wartete, dass der Zug endlich los fährt (es war bereits fünf nach halb sieben), viel mir ein, dass ja an Arbeitstagen noch ein Zug, nämlich um 06:41, fährt. Ich überlegte, ob es sinnvoll wäre, den Zug zu wechseln, da ja der, in dem ich mich befand, jeden Moment losfahren könnte. Ich entschied mich dennoch für einen Wechsel. Als der spätere Zug, der nicht überall hält, so wie der frühere, losfuhr, sah ich, dass der andere Zug, in dem ich zuerst saß, weg war. Ich grübelte, wie die Sache wohl wieter gehen würde, da ja der erste Zug öfter hält, als der, in dem ich mich befand. In der ersten Station stand bereits der erste Zug, auf dem Nebengleis. Ich dachtemir: Irgendwie klar, dass wir ihn unterwegs überholen. Meine Entscheidung brachte mich ein paar Minuten früher nach Velden, aber trotzdem zu spät in die Arbeit.
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