January 2008


21:46 Uhr:

Bin seit ein paar Wochen fast jeden Morgen extrem müde. Obwohl ich zuvor geschlafen habe. Meist 6-7 Stunden. Oft genung durchgeschlafen. Habe auch nichts an meiner Routine geändert. Gehe immer im selben Zeitraum schlafen und stehe berufsbedingt immer zur gleichen Zeit auf. Als eventuelle Ursache könnte ich mir jahreszeitlich bedingten Bewegungsmangel vorstellen. Allerdings hatte ich diese Symptome letzten Winter nicht. Und schon letzten Sommer habe ich regelmäßige Ermüdungserscheinungen an mir beobachten können. Oft genug, wenn ich mit dem Taxi im Zuge unserer Koffer- und Fahrradtransporte unterwegs war. Auch schliesse ich meinen Kaffee-Konsum (man soll bei starke Müdikeit u.a. Kaffeekonsum einschränken) aus, da ich hauptsächlich schonenden, oder koffeinfreien Kaffee und nicht jeden Tag gleich viel trinke.

23:06 Uhr:

Heute Abend vor genau einem Jahr ist Gismo in mein Leben getreten. Er hat sich prächtig entwickelt, der Kleine. Kann mich noch genau daran erinnern, wie er sich am Anfang versteckt hat und nur zum Fressen und Kistlgehen raus gekommen is. Besonders am zweiten Tag. Da hab ich ihn kein einziges Mal gesehen, wenn i daheim war. Am 09. Februar ist dann Charlie zu uns gestoßen.

18:56 Uhr:

Heute hatte ich mal eine angenehme Kundschaft. Ich wurde ins Zentrum, zu einem Geschäft geschickt. VOn dort fuhr ich mit der Kundschaft nach Hermagor, das ist etwas mehr als 50 km von Villach entfernt. Der Kunde stieg ein, nannte seinZiel und ich fuhr los. Unterwegs unterhielten wir uns angeregt, am Zielort wurde ich noch auf Kaffee und Torte in einem örtlichen Kaffee eingeladen. Keine Frage nach dem Fahrpreis, kein Meckern oder Jammern. Einfach so, wie wir Taxifahrer es gerne haben.

Allerdings wurde ich auf dem Rückweg wieder mal Zeuge von zwei riskanten Überholmanövern auf einer unserer Bundesstrassen. *augenüberdreh* Da hab ich mir in Gedanken schon mal den Ablauf vorgestellt, der bei einem Frontalzusammenstoss einhergehen würde.

In ein ordentliches Fettnäpfchen bin ich auch getreten. Eine Stammkundin, sagte mir ihren Namen, Frau Hüttler. Ich wiederholte ihn und sprach ihn auf kärntnerisch aus, was dann so klang wie Frau Hitler. *rotwerd*

19:27 Uhr:

Zwei Tage nach dem ersten Rauswurf folgte gleich der zweite. Obwohl es diesmal nicht direkt ein Rauswurf war, aber eine Leerfahrt war es dennoch. Eine Kundschaft, mit der ich (und nicht nur ich!) schon mal Probleme wegen der Bezahlung hatte (ich wusste zum Zeitpunkt der Bestellung nicht, um wen es sich handelt), hatte ein Taxi bestellt. Als ich dort an kam, wo das Taxi hin bestellt war, fragte ich, noch bevor die Kundschaft einsteigen konnte, ob sie Geld dabei habe. Die Kundschaft verneinte und sagte, wir müssten das Geld “dortunddort” holen. Ich verweigerte die Fahrt sogleich mit den Worten, dass mir die Kundschaft immer noch Geld schulde. Die zweite Leerfahrt in drei Tagen.

20:20 Uhr:

Heute hatte ich den ersten Rauswurf im neuen Jahr. Wir hatten die Fahrt von einer anderen Firma bekommen. Eigentlich eine normale Kundschaft. Nur bestand er auf den Hauspreis, den er bei der anderen Firma hat. Als ich ihm klar machte, dass das bei uns nicht geht, antwortete er mir, dass ihm das egal sei. Als ich darauf ansprach, dass ich das nicht so einfach machen könne, war ihm das auch egal. Da fuhr ich zur Seite und sagte ihm, er solle aussteigen. Das wars eigentlich schon. Und da wir beide nicht weit gefahren waren, war der Schaden auch nicht so hoch.

Next Page »