September 2007
Monthly Archive
Sat 15 Sep 2007
Posted by Stefan under
Taxidriver1 Comment
Als ich heute Morgen das Fax mit dem Auftrag, den ich erledigen sollte, durchlas, reagierte ich leicht angebissen, da ich wusste, ich muss heute länger arbeiten. Doch es sollte sich alles zum Guten wenden.
Zuerst lautete mein Auftrag:
Um 14:30 sechs Personen mit sechs Fahrrädern in St. Kanzian abholen und nach Niederdorf in Südtirol, knapp nach Toblach, bringen. Da wusste ich, wenn ich um diese Zeit erst vom Klopeinersee wegfahre, komme ich vor 19:00, oder 20:00 nicht nach Villach zurück.
Im Laufe des Vormittages rief mich mein Chef an und teilte mir mit, dass sich die Abfahrt um eine Stunde verzögert. Er schlug vor, den Nachtchauffeur, der auf dem selben Taxi fuhr, früher anfangen zu lassen und ich sollte ihm die Kundschaft in Villach übergeben. Gesagt, getan und so konnte ich ca. eineinhalb Stunden früher aufhören. :D
Unterwegs erlebte ich allerdings so eine Art “Gesicht des Todes”. Irgendwo im Rosental lag auf meiner Seite der Fahrbahn eine tote Katze, deren gequetschter Kopf und verzerrtes Gesicht mit offenem Maul mir entgegenblickte, als ich daher kam. *schauder*
Wed 12 Sep 2007
Posted by Stefan under
Tagebuch[2] Comments
Wie es bei mir schon fast Tradition ist, bin ich auch gestern Abend vorm Fernseher eingeschlafen und um halb zwei wieder munter geworden. Dabei wollte ich mir den Themenabend auf Kabel1 (9/11) ganz ansehen. Doch bevor die zweite Sendung aus war bin ich eingeschlafen und die danachfolgende Sendung hab ich ganz verpasst.
Tue 11 Sep 2007
Wie üblich, bei besonderen, oder tragischen Ereignissen, weiß man noch genau, was man an dem Tag, an dem es passiert ist, im Großen und Ganzen gemacht hat. So auch bei mir am 11. September 2001. Es war ebenfalls ein Dienstag, und ich hatte ebenfalls frei, so wie heute. Am frühen Nachmittag bin ich einkaufen gegangen. Zu einem Supermarkt, der zu Fuß eine halbe Stunde von mir daheim entfernt ist. Auf dem Heimweg begegnete ich meinem Versicherungsagenten (*g*), der mich mit seinem Auto den Rest des Weges heim fuhr. Nach Verräumen des Einkaufes schaltete ich den Fernseher ein und es dauerte nicht lange, da sah ich eine Sondersendung über die Terroranschläge. Kurz darauf begab ich mich in eine Bankfiliale in der Innenstadt, wo ich auf CNN die Berichterstattung weiter verfolgte. Einer meiner Freunde traf sich mit mir dort und wir sahen uns die live-Bilder gemeinsam an.
Auch heute frage ich mich, wie es denn wohl gelaufen wäre, hätte ich mein Vorhaben, im September 2001 wieder Urlaub in den USA zu machen, verwirklicht. Nun wäre ich wohl kaum am 11. September 2001 um acht Uhr früh im World Trade Center gewesen. Was hätte ich denn als Tourist auch um diese Zeit dort tun sollen? Ich wäre entweder an einem früheren Tag dort gewesen, oder hätte vor gehabt, an einem späteren Tag dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. 1996 und 1997 habe ich die Gelegenheit nicht genutzt. Jetzt wird es mir für immer verwehrt bleiben. Im schlimmsten Fall wäre ich zum Frühstücken in Manhatten gewesen. Vielleicht sogar im Windows of the World. In dem Fall wäre ich jetzt wohl nicht hier, um diesen Eintrag zu schreiben.
Tue 11 Sep 2007
Posted by Stefan under
KatzenlebenNo Comments
09:20 am:
Heute fahre ich mit meinen beiden Jungs, Charlie und Gismo, zum Tierarzt. Sie haben irgendwas in den Ohren, weil sie sich immer wieder dort kratzen, teilweise recht heftig. Mit Charlie fahre ich überhaupt zum ersten Mal zum Tierazt. Vielleicht bekommt er gleich eine Impfung, da ich nicht weiß, ob er bereits eine hatte, bevor ich ihn zu mir genommen habe.
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01:19 pm:
Milben - die hatten beide in den Ohren. Wohl von Charlie mitgebracht, da er ja vor seinem Einzug bei mir im Freien war.
Das Autofahren hat beiden nicht wirklich Spass gemacht. Vor allem Charlie hatte so seine Probleme damit, da er zeitweise nach fast jedem Miauen gehechelt hat. Im Warteraum hat er sich aber wieder beruhigt. Gismo hingegen konnte sich nicht so recht beruhigen. Er hockte die ganze Zeit verängstigt im Transportkorb. Während der Behandlungen war dann Gismo wiederum der ruhigere von beiden.
Mon 10 Sep 2007
Posted by Stefan under
Taxidriver[3] Comments
Bin froh, dass der heutige Arbeitstag vorrüber ist. War wieder mal ein Tag, der unter die Kategorie “Spießrutenlauf mit Stolpersteinrunde” fällt.
Am Morgen wollte ich eine ältere Kundin, der ich beim Ein- und Aussteigen behilflich sein musste, an einem Standplatz aussteigen lassen. Dort gibt es nur zwei Stellplätze und beide waren von Fahrzeugen belegt, die dort nichts zu suchen hatten. Ich musste auf den Platz vor der dort befindlichen Kirche fahren, um dem Verkehr nicht im Wege zu stehen.
Später, als ich mich auf einen anderen Standplatz stellen wollte, wurde mir genau dieser von einem “Zivilisten” verstellt, der sich gerade dort hingestellt hatte. Nach mehrmaligem Hupen machte er platz, in dem er auf den dahinter befindlichen Behindertenplatz auswich. Ich wollte rückwärts einparken, da vor dem frei gewordenen Standplatz ein anderes Taxi stand (dort ist platz für insgesamt drei Taxis), hatte aber, da ich mich auf den Parksünder konzentriert hatte, nicht mitbekommen, dass ein Fahrzeug hinter mir an mir vorbei fahren wollte und im selben Moment vorwärts fahren wollte wie ich. Die Folge war natürlich, dass ich angehupt wurde. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich schräg auf den Standplatz zu stellen und mit dem Heck in die Straße zu ragen. Ich machte den Parksünder darauf aufmerksam, dass er weder am Taxistandplatz, noch auf dem Behindertenparkplatz stehen dürfe. Er entgegnete mir, dass er doch nur zwei Kartons aus der danebenbefindlichen Trafik holen müsse. Er kam auch bald wieder, aber ICH hatte dadurch die Schererein beim Einparken.
Zum Drüberstreuen hatte ich dazwischen eine Leerfahrt. Und eine Stammkundin stieg in ein fremdes Taxi hinter mir ein, obwohl sie bei einer Fahrt zuvor noch gesagt hatte, sie hofft, dass einer von unserer Firma am Standplatz stehen wird, wenn sie nach Hause fahren will und dass sie ansonsten anrufen werde. Sie ist direkt an mir vorbei gegangen, hat das Auto nicht einmal angesehen.
Und als ob damit nicht genug gewesen wäre, erlag ich in Klagrenfurt auch noch einem Denkfehler, aufgrund dessen ich einen Umweg machen musste.
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