June 2007


Bereits zum zweiten Mal hatte ich heute im Karawankentunnel, in Fahrtrichtung Österreich, einen Drängler hinter mir. Da in diesem Tunnel Gegenverkehr herrscht, konnte mich mein Hintermann natürlich nicht überholen. folglich fuhr mir der ungeduldige Fahrer viel zu knapp auf. Ich beobachtete sein Verhalten eine Zeit lang. Immer wieder kam er mir auf nur wenige Zentimeter heran. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich trat etwas fester auf die Bremse (riskant, ich weiß!). Da sah ich, wie der Typ im Auto hinter mir kurz das Lenkrad veriss und etwas, aber wirklich nur etwas Abstand nahm. Infolge meines Bremsmanövers nahm er schliesslich etwas mehr Abstand. Später, nachdem wir den Tunnel verlassen hatten, übehrolte er endlich.

Bei solchem Verhalten frage ich mich immer wieder, was in den Köpfen dieser Autofahrer vor sich geht. *kopfschüttel*

Ein tolles Wochenende liegt hinter mir. Begonnen hat es mit einem ordentlichen Regenschauer. Grad als ich zum ersten Mal, am Freitag, auf die Insel kam, öffnete der Himmel seine Pforten (wie es so schön heisst *g*) und ich bekamm eine volle Dusche ab. Binnen ein paar Minuten war ich komplett durchnässt! Nachdem der Regen vorbei war, traf ich mich mit meinem Cousin aus Wien. Mir wurde dann blöderweise richtig kalt und ich begann, ordentlich zu zittern. Völlig durchnässt und verkrampft vor lauter Zittern beschloss ich, mich in der Wohnung meines Bruders, in der ich für die Dauer meines Aufenthaltes in der Bundeshauptstadt Quartier bezogen hatte, umzuziehen. Jetzt hatte ich dummerweise nur eine Hose und ein Paar Schuhe mit. Ich lieh mir kurzerhand Sachen von meinem Bruder und geduscht (diesmal gewollt *hehe*) und umgezogen wagte ich mich erneut, diesmal in Begleitung meines anderen Cousins, aus Kärnten, und dessen Freundin, erneut auf die Insel. Es wurde diesmal auch ein voller Erfolg. Wir bekamen die Auftritte, deretwegen wir gekommen waren zu sehen und keiner ist mehr nass geworden. *g*

Den zweiten Tag begannen wir mit einem Brunch bei unserem Onkel und dessen Familie begonnen. Danach traf ich mich mit Patrick (einem Freund aus Kärnten, vom Baseballverein in Klagenfurt), dessen Freundin und seinem Vater. Als erstes besuchten wir den Prater. Nach einem Besuch im Jack-The-Ripper-House und einer Runde Kartfahren wechselten wir auf die Donauinsel. Da man ja bekanntlich aus Schaden klug wird, machte ich einen Abstecher in die Wohnung meines Bruders und holte mir einen Sweater, für den Fall, dass das Wetter wieder umschlägt.
Wir spazierten fast über die gesamte Insel, holten uns in der Millenium City Verpflegung und lauschten anschließend ein paar Auftritten auf der Ö3-Bühne.
Als es später Abend wurde, war es Zeit für das große Feuerwerk. Es war recht beeindruckend und schön anzusehen. Gleich nach dem Feuerwerk wechselten wir zu einer Bühne, auf der Reinhard Fendrich seinen Auftritt hatte.Vor einer Menge von gut 100.000 Menschen gab er seine größten Erfolge zum Besten. Natürlich durfte der patriotische Titel “I Am From Austria” nicht fehlen. Auf dem Weg dorthin erfuhr ich, dass Zwiebelringe ganz schon hart sein können. Ich habe mir beim Naschen eines Zwiebelringes vom Kebab eines meiner Begleiter ein Stückchen eines meiner Zähne ausgebrochen!
Was dann folgte, war eine Massenabwanderung. Egal, welchen Ausgang man nehmen wollte, überall stand eine Menschentraube und wartete geduldig, um von der Insel zu kommen. Ich hatte Glück, dass ich nicht in die Innenstadt fahren musste, denn dorthin machten sich die meisten Besucher auf den Weg. Der Bahnsteig der S-Bahn mir gegenüber war komplett voll mit Wartenden, die dann nach Abfahren einer Doppelgarnitur der S-Bahn alle verschwunden waren.

Als ich am nächten Morgen munter wurde, spürte ich die Anstrengungen des letzen Abends. Ich hatte einen ordentlichen Muskelkater. Sonntag Vormittag verwöhnten uns mein Bruder und seine Frau mit einem Frühstück. Am späten Vormittag traf ich mich wieder mit Patrick und seinen Leuten auf der Donauinsel. Wir lauschten dem Soundcheck von Nick P.
Anschliessend machten wir uns auf den Weg zum Technischen Museum. Wir hätten mehr Zeit gebraucht, um alles in Ruhe anzusehen. Doch wir mussten unseren Zug auch noch erwischen.

Da ich diesmal nicht alleine unterwegs war, war die Zugfahrt mal was anderes. Vor allem, weil Patrick seinen Laptop mithatte und wir so Musik hören konnten. *g*

Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Ich freue mich bereits auf das Donauinselfest 2008!

Der heutige Tag war wiedermal ein Paradebeispiel für den berühmten “ganz normalen Wahnsinn” auf den Strassen.

Angefangen hat es bereits im Stadtbereich Klagenfurt, als ich auf der Rückfahrt vom Flughafen war. In einer Verbindungsstrasse (50er-Zone!) kam von rechts ein Auto in die Kreuzung gefahren. Obwohl der Fahrer gesehen hat, dass ich und andere Fahrzeuge daher kamen, und er eine Vorrang geben Tafel hatte, ist er nicht mal ansatzweise stehen geblieben. Ohne nenneswerte Geschwindigkeitsverringerung ist er in die Kreuzung eingefahren. Ich verlieh meinem Unmut ob dieser Vorgehensweise mit einem energischen Hupen Ausdruck.

In der Autobahnbaustelle Höhe Pörtschach wurde dann, obwohl es dort ziemlich eng ist, trotz zweier Spuren in jede Fahrtrichtung, munter überholt. Ich für meinen Teil bevorzuge es, auf der rechten Spur zu bleiben. Das ist um einiges sicherer, als diverse riskante Überholmanöver anderer Verkehrsteilnehmer.

Aus dem Baustellenbereich draussen, wurde ich wiedermal Zeuge des Drucks, der auf LKW-Fahrern zu lasten scheint. Ich überholte zwei Sattelschlepper, von denen der hintere nur Zentimeter vom Heck des Vordermannes entfenrt fuhr. *kopfschüttel* Da hinter mir alles frei war, überholte der hintere LKW-Fahrer seinen Vordermann, sowie ich vorbei war. Ein klassisches Dinosaurier-Rennen. *wiederkopfschüttel*

Zuguter Letzt hatte ich auf der Bundesstrasse nach Villach noch einen telephonierenden Drängler hinter mir. Da vor mir die Müllabfuhr fuhr, konnte ich nicht ganz so schnell fahren, wie mein Hintermann scheinbar gerne gehabt hätte.

Nach solchen Fahrten wundert es mich immer wieder, dass ich jedes Mal zu Dienstschluss heil aus dem Auto aussteigen kann.

09:19 pm:

Ein ganz passabler Tag liegt hinter mir. Ich hatte übers Wochenende Besuch und hab diesen heute Mittag nach Hause, nach Klagenfurt, gebracht. Danach bin ich nach Ebenthal weitergefahren, wo ich zum Mittagessen eingeladen war. Nachdem ich mich ordentlich satt gegessen hatte, bin ich weiter nach Viktring gefahren, wo ich eine Freund besucht habe, der bei einem Pfarrfest für den Ton zuständig war. Es hat dann ordentlich zu regnen begonnen, da von Süden her ein Gewitter aufgezogen ist.

Auf meinem Heimweg über Keutschach nach Schiefling und Selpritsch habe ich ein totes Kätzchen auf der Gegenfahrbahn liegen gesehen. Ich bin stehen geblieben und hab den armen Tropf, der kaum älter als ein paar Wochen geworden ist, in die daneben befindliche Wiese gelegt. Ist mir ordentlich an die Nieren gegangen und ich musste gleich wieder an meine beiden Jungs denken, die ein sicheres Leben in meiner Wohnung verbringen.

In Selpritsch habe ich mich kurz mit Frazer getroffen, der leider gerade weggefahren ist.

Und jetzt lasse ich den Sonntag Abend und somit das Wochenende mit einem Baseballspiel der New York Yankees ausklingen.

Auch diese Woche hatte ich verstärkt gegen die Müdigkeit zu kämpfen. Ich habe keine Ahnung, warum es manchmal so arg ist. Ok, ich wache öfter mal in der Nacht auf, also schlafe ich in solchen Nächten nicht durch. Aber auch wenn ich mal früher schlafen gehe (zwischen 21:00 und 21:30), bin ich am nächsten Nachmittag wieder müde. Am ärgsten war es am Donnerstag (Feiertag). Um 14:00 hätte ich allzu gerne eine Runde geschlafen. Nach einer halben Stunde heftigen Kampfes gegen den Schlaf bin ich aus dem Auto ausgestiegen und am Standplatz umher gelaufen. Den Rest des Tages war ich dann so richtig fertig.

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