USA 2006/07


03:20 pm, Ortszeit:

Die Aufregung über unsere Heimkehr nach Europa steigt. Zumindest bei mir. Obwohl das Wetter heute besonders schön ist, freue ich mich darüber, wieder daheim zu sein. Es ist fast so, als ob sich der Wettergott für das schlechte Wetter, das wir gestern hatten, entschuldigen wollte. :-) Aber hier, in Northern Virginia, ist das Wetter sehr sprunghaft. Da es hier keine Berge gibt, ist nichts da, was das Wetter halten könnte.

Ich freue mich auf den FLug, auf meine Heimat, Auf meine Freunde daheim, auf meine Arbeit, auf das Jahr 2007.
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08:14 pm, Ortszeit:

Sitze gerade vor unserem Gate am Dulles International Airport. Zwei Stunden noch bis zum Abflug.

10:40 am, Ortszeit:

Das Jahr 2006 ist vorrüber, und ich habe es in Amerika ausklingenlassen. :-)

Es war ein ruhiger Tag und Abend. Tagsüber waren wir noch einmal einkaufen, hauptsächlich Lebensmittel. Am Abend gab es Fondue zu essen, gefolgt von einem NLF Spiel. Kurz vor dem Jahreswechsel haben wir Blei gegossen und danach mit Sekt auf das Jahr 2007 angestossen.

Heute steht noch einmal Washington auf dem Programm. Das Neujahrskonzert erwartet uns. Davor ein Spaziergang durch Georgetown.
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09:00 pm, Ortszeit:

Heute hatten wir zur Abwechslung KEIN schönes Wetter bei einem Ausflug. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Georgetown ist ein netter Stadtteil von Washington, D.C., der die Georgetown University beherrbergt. Dadurch wohnen dort viele junge Leute. Ansonsten ist es eine reiche Gegend, also teures Wohnen. Hübsche Häuserfassaden und viele Geschäfte säumen die Hauptstrasse.

Das Konzert war ein Ohrenschmaus. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich den Donauwalzer, das für mich schönste Stück klassischer Musikgeschichte, live bei einem Konzert gehört. Es war für mich so rührend, dass ich die Tränen unterdrücken musste. Ich, live bei einem Neujahrskonzert, und das in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika! Einfach herrlich!

Abgerundet wurde das Konzert mit “Auld Lang Syne”.
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10:45 pm, Ortszeit:

Ein letztes Mal in Amerika übernachten - auf unbestimmte Zeit. In dreiundzwanzigeinhalb Stunden heben wir ab, in Richtung Heimat.

Es hat einmal eine Zeit gegeben, da wollte ich nach Amerika auswandern. Mittlerweile bin ich zu sehr heimatverbunden. Hier Urlaub machen reicht mir schon. Ich hätte wahrscheinlich zuviele Probleme, mich von daheim zu lösen.

01:30 pm, Ortszeit:

Wir sind gerade vom Manassas Battlefield Park zurück gekommen. Ein weiterer Ausflug bei schönstem Wetter. Die Gegend, durch die wir gefahren sind, ist wunderschön. Bei den vorherrschenden Temperaturen, dem Sonnenschein und nicht vorhandenem Schnee, vergisst man leicht, dass bald Neujahr ist.

Die Tour am Battlefield war sehr interessant. Ich habe einiges über die erste größere Schlacht des amerikanishcen Bürgerkrieges erfahren, das ich noch nicht wusste. Es war eigenartig, am Feld zu stehen und sich vorzustellen, was damals, 1861 und 1862, passiert ist.

Die Landschaft dort ist beeindruckend schön.

07:50 am, Ortszeit:

Sitze gerade beim Frühstück und genieße den Sonnenaufgang und lasse den gestrigen Abend revue passieren. Es war ein heiteres Beisammen sein mit Freunden unserer Gastgeber und ein paar Flaschen guten, amerikanischen Rotwein. Einer der Gäste hat ein paar mal Ronald Reagen immitiert. Und das echt gut! :-) Wir haben viel gelacht und ich habe es sehr genossen.

Schön langsam werden alle munter.

Heute steht ein ausflug nach Alexandria auf dem Programm.
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08:06, pm, Ortszeit:

Heute waren wir in einer Stadt namens Alexandria. Eine nette, kleine Stadt, die in der Nähe von Washington, D.C. am Potomac (Fluss) liegt. Wir hatten wieder schönstes Wetter. Natürlich wurden auch diesmal wieder jede Menge Photos gemacht. Und wir wurden Zeuge eines Ladendiebstahls. Der Dieb lief mit seiner Beute aus einem Geschäft, vor dem wir gerade standen, zu seinem Auto, dass er neben dem Geschäft abgestellt hatte. Man sah deutlich wie angespannt und nervös er war. Und da in dem moment, als er durch die Tür des Geschäftes gelaufen kam, der Alarm los ging, wussten wir, was los war. Zuerst kam der Dieb mit dem Auto nicht weg, da neben ihm eine Frau die Flucht unbeabsichtigt behinderte. Nach ein paar mal Vor- und Zurückstossen mit dem FLuchtfahrzeug gelang es dem Übeltäter schliesslich, bei roter Ampel, sich aus dem Staub zu machen.

Nach diesem Ereigniss haben wir am Ufer des Potomac in einem Restaurant zu Mittag gegessen.

Später fuhren wir in ein Einkaufszentrum namens “Potomac Mills Mall”, wo meine Mum wieder erfolglos nach einer Hose und Schuhen suchte. Da ich “unsere” Kreditkarte hatte, “musste” ich immer dorthin mitgehen, wo sie hin wollte. :-)

07:00 pm, Ortszeit:

Mittagessen im Red Lobster, mit anschliessendem Ausflug nach Leesburg und einem Besuch in der dortigen Einkaufsmeile. Ich habe mir ein paar hosen und T-shirts gekauft und meine Mum auch. Bis auf die Hosen, sie konnte keine passenden finden. Während wir im sogenanten Outlet spazierten, hörten wir Songs wie “Last Christmas” von WHAM, “On The Radio” von Regina Spector und “You Had A Bad Day” (Interpret kenn ich nicht). Bei Regina Spector fühlte ich mich so richtig wohl.

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